Diese Handyhülle kocht dir frischen Kaffee: Mokase

2. Juni 2017

Welche Handyhülle zu dir passt, haben wir dir schon verraten. Heute stellen wir dir eine völlig neuartiges Handycase vor, das bei Kaffeeliebhabern auf viel Gegenliebe stoßen sollte: Mokase. Der italienische Hersteller verspricht besten Espresso, direkt aus deinem Handy. Wie das funktionieren soll, erfährst du hier.

Kaffee

Italien: das Land der Hartweizennudeln und des Kaffees. Und trotzdem ist laut Statistik Finnland das Land mit dem höchsten Kaffee-Pro-Kopf-Verbrauch von Kaffee. Italien liegt auf Platz 6. Die Italiener trinken eben nicht literweise Filterkaffee, sondern lieben einen guten Espresso. Vor dem Essen, nach dem Essen, aus der guten Siebträgermaschine – und seit neuestem auch aus dem eigenen Handy.

Käffchen: nur einen Klick entfernt

Es ist eines dieser Produkte, bei denen man auf den ersten Blick von einem Aprilscherz ausgeht: Espresso aus der Handyhülle. Beim zweiten hinsehen aber, wirkt das System simpel und sinnvoll.

Die fingerdicke Handyhülle besteht aus einem wärmedämmenden Material – dein Smartphone wird also nicht glühend heiß und ist auch noch gegen Stöße geschützt.

 

Das Kaffeekochen frisst nicht mal deinen Handyakku: Mokase bringt einen eigenen Li-Io-Akku mit. Diesen kannst du danach direkt wieder via Mini-USB zügig aufladen. Zum Beispiel mit den Powerbanks für dein Handy.

 

Über dem Akku sitzt ein Heizelement, das den Kaffee-Schluck im Mini-Tank aufbrüht. Ein kleiner Schlauch verbindet den Tank mit einer seitlichen Öffnung. Et voila: ein brühwarmer Schluck Kaffee läuft in deine Tasse. Die Steuerung funktioniert per App – natürlich.

 

Eine weitere Wirkung des kaffeekochenden Smartphones siehst du in folgendem Clip. Ob die heiße Hülle wirklich auch zum alltäglichen Flirt beiträgt, sei allerdings mal dahingestellt.

 

Mokaromi: das Kaffee-Pad der nächsten Generation

Für Filtertüten-Liebhaber, war die Einführung des Kaffee-Pads schon merkwürdig und faszinierend zugleich. Pad rein, Knopf drücken, Tasse Kaffee fertig. Redakteure schmunzeln bis heute darüber, während sie den zweiten Liter Schwarzgold durch die Maschine jagen. Die Mokaromi-Pads sind quasi der nächste Step in der Evolution der Kaffee-Pads. Denn hier ist der Kaffee bereits komplett drin.

Ein spezielles Verfahren macht die „Mokaromi“ genannten Handy-Kaffee-Pads drei Monate lang haltbar. Bislang gibt es drei Sorten zur Auswahl: Classic, Arabic, Toasted – jeweils mit oder ohne Zucker. Weitere sind in Planung.

Bestellen kannst du die High-End-Pads direkt über die Website. Kleine Trinkbecher und Reinigungskapseln gibt es jeweils dazu. Mit knapp 25 Euro für 50 Kapseln musst du deine Dosis Espresso aus dem Handy schon sehr mögen. Zumindest, wenn man bedenkt, dass du z.B. ab 18 Euro bereits ein ganzes Kilo Fairtrade-Espresso bekommst. Aber gut: der passt eben auch nicht in dein Handy.

 

Wenn Crowdfunding einen nicht mehr die Bohne interessiert

 

Wie oft kommt es wohl vor, dass eine Kickstarter-Kampagne abgebrochen wird, weil der Erfolg bereits vor Ablauf groß genug Erfolg ist? Beim Crowdfunding zu Mokase ist genau das passiert. 75.000 € sollte die Kaffee-Case-Kampagne eigentlich einbringen. Dann stoppten Clemente Biondo und sein Team das Funding.

 

Im Projektblog heißt es: „Nach dem positiven Feedback in den letzten Tagen, haben wir beschlossen, die Kampagne auszusetzen und direkt mit der Produktion zu beginnen. In ein paar Wochen, wird es möglich sein, Mokase direkt über die Website zu bestellen.“

 

Die Auslieferung beginnt im September. Als Anreiz verspricht das Unternehmen die Mini-Espresso-Maschine für dein Smartphone, schon zum halben Preis.

 

Smartphones, die in die Tassen passen

 

Wenn du dich jetzt schon auf einen frisch gebrühten Espresso aus der Handyhülle freust, solltest du abchecken, ob dein Smartphone kompatibel ist. Gute Chancen hast du mit...

 

 

Günstige Handys mit und ohne Vertrag, mit denen du alles kannst – inklusive Kaffee kochen – findest du natürlich im otelo Shop.