Heiße Beats und coole Stunts – otelo beim ARAG Big Air Festival

19. Dezember 2016

Unser heißester Kandidat für die Party des Jahres 2016: Das ARAG Big Air Festival, das letztes Wochenende am Niederrhein stattfand. Über 130 internationale Größen der FIS Freestyle Szene zeigten bei Minusgraden ihre atemberaubenden Moves. otelo war dabei und hat euch die Highlights mitgebracht.

Flo Preuss

Foto: allrounder.de

NRW und Wintersport – das passt zusammen wie Aprés Ski und Jagatee. Der Beweis: Das ARAG Big Air Festival in Mönchengladbach. Seit 2006 gab es keinen offiziellen Wettkampf dieser Art mehr in Good old Germany. Klar also, dass ganz NRW vor diesem Event Kopf stand. Wochenlang wurde vorbereitet bis die Stahlschanze bereit war. Ganze 1.000 Kubikmeter Schnee dafür kamen von der Jever Fun Skihalle Neuss.

 

Lokalmatador und Freeski Star Flo Preuss aus Sprockhövel (NRW) freute sich besonders über das Event in seiner Heimat: „Vor ein paar Wochen hätte ich mir nicht vorstellen können eine Stunde von meiner Heimat einen Contest zu fahren. Dass es gleich ein Big Air Weltcup sein wird erst recht nicht. Ein Traum - ich finde das riesig.“ Quelle: ARAG Big Air

 

Der Contest

Die Athleten und Athletinnen auf zwei Brettern starteten am Freitag. Samstag ging es mit den Boardern weiter. Die Big Air Schanze ist ganze 210 Meter lang und 49 Meter hoch – gesprungen wurde also etwa vom 16. Stock eines Hauses. Höhenangst? Fehlanzeige. Todesmutig stürzte sich die Freestyle Elite den Kicker hinunter und versuchte, die Jury mit möglichst waghalsigen Sprüngen von sich zu überzeugen. Ihr Ziel: die Olympia-Qualifikation. Die Sprünge wurden von der fachkundigen Jury nach DEAL-Kriterien bewertet: also nach Schwierigkeitslevel, Ausführung, Höhe und Landung. In mehreren Durchgängen wurden immer mehr Teilnehmer ausgesiebt, sodass am Ende nur die Creme de la Creme überblieb. Schneller überzeugt war das Publikum: Zehntausende feierten im Zuschauerbereich.

Außen kalt, innen heiß

Nach den waghalsigen Sprüngen, gab es heiße Beats auf die Ohren. Niemand geringeres als die derbste Band der Welt, die Beginner, beschallten am Freitag den Sparkassenpark. Songs wie „Liebeslied“ und „Ahnma“ ließen jeden der Zuschauer mit dem Kopf wippen. Samstags sorgten die Sportfreunde Stiller für musikalisches Kontrastprogramm auf der Big Air Bühne.

Auch Funsport-Fans kamen auf ihre Kosten und konnten eine Halfpipe oder den kleinen Babyhang nutzen, um sich selbst ein Brett unter die Füße zu schnallen. Wer sich lieber tanzend fortbewegt, konnte in der Teledisko, der kleinsten Disko der Welt, abfeiern. Was das genau ist, erfährst du hier.

 

Multikulti auf dem Treppchen

Snowboard Big Air-Favoritin Anna Gasser aus Österreich segelte mit ihrem Backside 720 Double Grab direkt aufs Treppchen. Neben den dominierenden Skisport-Nationen belegten auch eine Japanerin und eine Britin das Podest. Die deutsche Medaillenhoffnung und amtierende Freeski Weltmeisterin Lisa Zimmermann musste sich am Ende überraschend mit dem dritten Rang zufriedengeben. Kollege Flo Preuss schaffte es nicht in die Endrunde.

 

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