Das erste selbstmachende Bett: SMARTDUVET

16. Mai 2017

Schlaf tut gut – auf die Aufräumarbeiten am Morgen danach könnten wir allerdings verzichten. Wäre es nicht schön, wenn unser Bett sich wie von Geisterhand ferngesteuert selber machen würde? Dieses smarte Gadget erfüllt dir deine Träume!

Bettdecke

Der dritte Druck auf die Schlummertaste – entnervt strampelst du die Decke weg. Das zusammengedrückte Elend – deine Decke – bleibt den ganzen Tag knittrig in der Ecke liegen. Abends kommst du spontan mit ein paar Kollegen nach Hause und musst das Chaos in deinem Bett erklären: „Uh, musste schnell gehen heute Morgen.“

Kommt dir bekannt vor? Bestimmt. Aber dank toller Gadgets bekommt unser Alltag nun jeden Tag ein Upgrade. Auch im Schlafzimmer.

Hinter Gittern: Ein luftiges Konzept

Das Wichtigste zuerst: Das, was die fleißigen Startup-Gründer in Kanada entwickelt haben, ist keine neuartige Bettdecke – es ist eine Einlage für die Bettdecke. Einmal angebracht sorgt eine kleine Vakuumpumpe unter dem Fußende für ein stufenweises Aufblasen und Ausrollen. So kommt die Decke in Form. Anschließend wird die Luft abgelassen und das Bett macht sich wie von Geisterhand selbst. Soweit die Kurzform.

 

 

Knüpfen & pusten: so funktioniert SMARTDUVET

So simpel wie das Prinzip ist auch die Montage:

Bettdecke aus dem Bezug nehmen

  • SMARTDUVET an Bettdecke anbringen
  • SMARTDUVET an Mini-Vakuum-Pumpe anschließen
  • Bezug wieder drüber und fertig!

Anbringen? Richtig. Damit beim automatisierten Bettenmachen alles nach Plan verläuft, sind vier große Stecksysteme im Paket enthalten. Zwei davon verbinden am Fußende die Smart-Duvet-Einlage mit der Bettdecke. Die anderen bringst du vorne als Gewichte an. Aufpusten und Ausrollen verläuft auf diese Weise super easy und ziemlich zügig.

 

Frisches Bett auf Knopfdruck

Smarte Gegenstände laufen heutzutage natürlich mit einer Smartphone App, so auch SMARTDUVET. Einmal mit der App gekoppelt, kannst du via „Make Bed“-Button dein Bett machen lassen. Noch praktischer ist aber die Kalenderfunktion. Mit ein paar Klicks trägst du ein, wann du dein Bett frisch gemacht haben möchtest. Darf es am Wochenende ein wenig später sein? Klick, fertig.

 

Mehr Unabhängigkeit

Dort wo sich einige Menschen aus Bequemlichkeit, um die „Bettgeschichte“ herumdrücken, ist es für andere schlichtweg nicht oder nur schwer möglich: das Alter, die körperliche Konstitution – manchmal geht es nicht so, wie man will. SMARTDUVET kann so mit einem Klick ein wenig Unabhängigkeit zurückgeben.

 

Queensize: Der Größenunterschied

Es gibt ihn doch, den kleinen Unterschied. Amerikanische Bettwaren haben andere Standardmaße als europäische Bettwaren. Oft handelt es sich dabei nur um ein paar Zentimeter.

 

Die amerikanische Größe „Full (Double)“ misst 137 x 191cm. Das deutsche Pendant dazu 135 x 200cm. SMARTDUVET-Fans werden sich also amerikanische Bettdecken zulegen müssen, bis der Hersteller die Decken auch für den europäischen Markt produziert.

 

Schwarmfinanzierung und SMARTDUVET Breezer

So wie die meisten Start-ups dieser Tage, finanziert sich auch SMARTDUVET via Schwarmfinanzierung auf Kickstarter. Dort wurde das Projekt Ende 2016 mit knapp 40.000 CA$ angestoßen – von nur 134 Menschen.

 

Das nächste Projekt des smarten Decken-Teams steht bereits in den Startlöchern: SMARTDUVET Breezer. Dieses Modell soll sich nicht nur selbst zurechtlegen, sondern auch nur für das richtige Klima sorgen. Per App kannst du beim Model „Breezer“ nämlich auch noch die richtige Temperatur für deinen Schlaf einstellen.

 

Zukunft oder Spielerei?

Die smarte Bettdecke ist aktuell für umgerechnet 120€ bis 140€ vorzubestellen, die Auslieferung soll noch diesen Sommer erfolgen. Ob sich das Gadget langfristig durchsetzt, wird die Zeit zeigen. Wir sind gespannt.

 

Und du? Der Traum eines jeden Single-Haushalts, oder smarter Luxus? Sag uns in den Kommentaren, was du von der Idee hältst.