Von Trollen und Hatern – Bloggen will gelernt sein

21. August 2016

Einen öffentlichen Blog zu verwalten, erfordert mehr Arbeit, als gedacht. Denn kaum hast du ihn ins Leben gerufen und mit spannenden Inhalten gefüllt, musst du auch schon mit kritischen Kommentaren deiner Leser rechnen. Wie du dich professionell mit positiver und negativer Resonanz auseinandersetzt, erfährst du hier.

Frau am Schreibtisch schreibt ihren Blog

Der eigene Blog – Traum oder Albtraum

Einen eigenen Blog sehen viele als das Zentrum der Online-Kommunikation, idealerweise mit vielen Fans und Followern. Mit der Reichweite, dem größeren Traffic und der Anzahl der Fans erzeugt er immer mehr Aufmerksamkeit. Gerade Beiträge, die polarisieren, machen einen Blog spannend – und zur Zielscheibe für positive wie für negative Reaktionen.

Internet Trolls und Negativmeinungen sind für jeden Blogger ein Thema. Unter Trollen versteht man Personen, die Beiträge im Netz kommentieren, um damit zu verärgern oder zu provozieren. Sie beleidigen User oder verbreiten bewusst falsches Wissen. Mit diesem Verhalten vergraulen Trolle andere Leser und schaden so dem Blogger.

Trolle hin, Kontrolle her – 5 Tipps für den Umgang mit Hatern

  1. Geh auf jeden Fall konstruktiv und unemotional auf die Hass Sprüche ein, anstatt sie einfach zu ignorieren, so kannst du allen deine Kompetenz zeigen.
  2. Bewahre deine Authentizität. Versuche auf den Troll einzugehen und mit ihm zu kommunizieren. Vielleicht macht auch eine private Nachricht an den User Sinn.
  3. Sieh dir das öffentliche Profil des Users an – ist er oft kritisch gegenüber anderen Meinungen oder hat er heute einfach schlechte Laune?
  4. Das Internet ist und bleibt ein freies Medium. Ausnahmen sind illegale oder verfassungswidrige Themen. Diese solltest du löschen und melden.
  5. Ein User postet immer und immer wieder? Eine öffentliche Verwarnung oder der Hinweis auf eine individuelle Sperrung kann hilfreich sein.

Macht dem Spuk ein Ende: Geheimwaffe Bloßstellung

Eine Grauzone unter Bloggern ist das Entziehen der Anonymität. Das ist zwar umstritten, aber sehr wirkungsvoll. Hierbei wird das Profil des Users öffentlich verlinkt, der User also „bloßgestellt“. In letzter Instanz können User auch gesperrt werden. Davor solltest du ihn allerdings mindestens einmal verwarnen.

Wenn du unsere Tipps beherzigst, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Gewöhne dich an das Feedback, nimm es nicht persönlich aber immer ernst und versuche dich an konstruktiven Antworten. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem eigenen Blog.